Brückenmonitoring
Brückenmonitoring mit faseroptischer Sensorik
Faseroptisches Brückenmonitoring ermöglicht die kontinuierliche Überwachung von Brücken und anderen Ingenieurbauwerken. Eine entlang der Konstruktion installierte Glasfaser dient dabei als verteilter Sensor und erfasst strukturelle Veränderungen über große Messstrecken hinweg.
Je nach eingesetztem Messverfahren können unter anderem Dehnung, Temperatur, Schwingungen und dynamische Belastungen erfasst und räumlich lokalisiert werden. Dadurch ergänzt die faseroptische Brückenüberwachung klassische Bauwerksprüfungen um eine kontinuierliche, datenbasierte Zustandsbeobachtung.
Smart Corridor: „Kontinuierliches faseroptisches Infrastrukturmonitoring für Autobahnen oder die Eisenbahn – von der Brücke über Tunnel und Böschungen bis zur Verkehrsüberwachung auf kompletten Streckenabschnitten."
Anfrage zur Brückenüberwachung stellen
Sie planen die Überwachung einer Brücke oder eines Ingenieurbauwerks? Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und projektbezogenen Auslegung einer geeigneten faseroptischen Monitoring-Lösung.
Teilen Sie uns möglichst Angaben zu Bauwerk, Abmessungen, gewünschter Messgröße, Überwachungsdauer und Zielsetzung mit. Auf dieser Basis prüfen wir eine passende technische Lösung.
Typische Anwendungen beim Brückenmonitoring
Faseroptische Messsysteme eignen sich beispielsweise für:
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Straßenbrücken
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Autobahnbrücken
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Eisenbahnbrücken
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Fußgänger- und Radwegbrücken
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Spannbeton- und Stahlbetonbrücken
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Stahlbrücken
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Verbundbrücken
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ältere Bestandsbauwerke
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sanierungsbedürftige oder vorgeschädigte Brücken
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temporäre Überwachung während Bau- und Sanierungsmaßnahmen
Messbare Größen bei der Brückenüberwachung
Abhängig von der eingesetzten Sensortechnologie kann das Brückenmonitoring unterschiedliche physikalische Größen erfassen.
Dehnung und Verformung
Veränderungen der mechanischen Beanspruchung können entlang definierter Bereiche der Brückenkonstruktion kontinuierlich erfasst werden.
Schwingungen und dynamische Belastungen
Verkehr, Baustellenbetrieb oder andere mechanische Einwirkungen verursachen charakteristische Schwingungen, die mit faseroptischer Sensorik erfasst und ausgewertet werden können.
Temperatur
Temperaturverläufe und thermisch bedingte Ausdehnungen lassen sich über längere Strecken kontinuierlich messen.
Langfristige Veränderungen
Durch wiederholte oder permanente Messungen können Trends erkannt und auffällige Veränderungen im Zeitverlauf dokumentiert werden.
Vorteile der faseroptischen Bauwerksüberwachung
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kontinuierliches Brückenmonitoring über große Bereiche
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hohe räumliche Messabdeckung
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genaue Lokalisierung auffälliger Bereiche
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Messung entlang einer einzigen Sensorfaser
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passive Sensorik ohne elektrische Versorgung entlang der Messstrecke
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unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen
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geeignet für temporäre und permanente Installationen
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Langzeitaufzeichnung und Trendanalyse
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Kombination verschiedener Messgrößen möglich
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Integration in bestehende Monitoring- und Leitsysteme möglich
Kontinuierliche Brückenüberwachung statt einzelner Messpunkte
Konventionelle Sensoren messen meist nur an ausgewählten Punkten. Bei der verteilten faseroptischen Messtechnik wird dagegen die Glasfaser selbst über große Strecken zum Sensor.
Damit kann eine Brückenkonstruktion wesentlich umfassender überwacht werden. Veränderungen lassen sich nicht nur feststellen, sondern auch entlang der Messstrecke räumlich zuordnen.
Temporäres Brückenmonitoring
Ein temporäres Messsystem eignet sich insbesondere für:
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Belastungsversuche
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Untersuchung auffälliger Bauwerke
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Überwachung während Sanierungs- und Bauarbeiten
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Untersuchung ungewöhnlicher Schwingungen
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Messkampagnen zur Zustandsbewertung
Permanentes Bauwerksmonitoring
Bei einer permanenten Installation werden relevante Messgrößen kontinuierlich aufgezeichnet. Dadurch können langfristige Veränderungen der Konstruktion nachvollzogen und auffällige Messwerte frühzeitig erkannt werden.
Definierte Grenzwerte können mit automatisierten Meldungen oder Alarmfunktionen verbunden werden. Die konkrete Bewertung der Messdaten erfolgt projektbezogen anhand der jeweiligen Konstruktion, Belastungssituation und Überwachungsziele.
Ergänzung zur klassischen Brückenprüfung
Faseroptisches Brückenmonitoring ersetzt nicht grundsätzlich die vorgeschriebenen visuellen oder technischen Bauwerksprüfungen. Es kann diese jedoch sinnvoll ergänzen, indem der Zustand einer Brücke auch zwischen einzelnen Prüfintervallen kontinuierlich überwacht wird.
Besonders bei kritischen, stark belasteten oder bereits auffälligen Bauwerken können zusätzliche Messdaten eine fundiertere Beurteilung der strukturellen Entwicklung ermöglichen.
"Beim KI-gestützten Monitoring erfassen Sensoren fortlaufend die Schwingungen und Dehnungen einer Brücke. So lässt sich erkennen, wie sich das Bauwerk unter wechselnden Belastungen und Witterungsbedingungen verhält." Quelle: Autobahn GmbH