Produktideen für Bundeswehr
Merkava Kettenschutz hinten
Produktideen für Bundeswehr
Merkava Kettenschutz hinten

Produktideen Bundeswehr

Produktideen für die Bundeswehr

Sehr gerne helfen wir der Bundeswehr bei der Lösung Ihrer technischen Herausforderungen. Entweder haben wir selber eine Lösungsidee, wir konsultieren unser europäisches Lieferantennetzwerk bestehend aus mehr als 100 mittelständischen Herstellern für eine Lösung oder suchen neue deutsche oder internationale Hersteller, die das Problem lösen können!


Ab und zu haben wir Produktideen für die Bundeswehr ohne zu wissen, wo man diese richtig platzieren kann. Wir suchen Entwicklungspartner bei der Bundeswehr! (Passende Industriepartner für die Herstellung hätten wir i.d.R. schon!)

1) Entwicklung einer extrem widerstandsfähigen IRR-absorbierenden Gummi-Frontschürze mit integriertem Merkava-Style Kettenschutz gegen Beschuß für Panzer (siehe Bild links).

Gummi-Frontschürzen an Panzern bieten folgende Vorteile:

  • Schockabsorption: Reduziert die Aufprallenergie bei Beschuss oder Kollisionen.

  • Explosionsdämpfung: Mildert die Auswirkungen von Minenexplosionen.

  • Schneller Austausch: Einfacher und kosteneffizienter Ersatz bei Beschädigungen.

  • Modularer Schutz: Integration in mehrschichtige Verteidigungssysteme.

  • Tarnung: Reduziert Wärme- und Radarsignaturen.​ Tarnfarben können ausgetauscht werden.

  • Ggf. könnten Personenminien mit Merkava-Kettenschutz rechtzeitig ausgelöst werden bevor diese die Soldaten dahinter erreichen können.

2) Multifunktionale Trage-Schutzmatte: Konzeption einer vielseitigen Matte für das Heer, die als thermoisolierende Unterlage im Feldeinsatz dient, gleichzeitig als Trage für Verwundete genutzt werden kann und bei zusammengerollter Anwendung als Schutzschild gegen feindlichen Beschuss fungiert. Unter der Matte sollte der Soldat gegen Schrappnellbeschuß und IRR-Erkennung geschützt sein.

3) Aufblasbare, fahrbare Panzerattrappen mit Hitze- und Radarsignatur zur Übung und Schutz vor Feindbeschuß

4) Entwicklung einer "Arktis"-Winteruniform für tiefste Temperaturen für die Soldaten der Bundeswehr

Diese Ansätze lassen sich in Kooperation mit den entsprechenden Entwicklungs- und Innovationsabteilungen der Bundeswehr weiter verfeinern. Ich freue mich auf den Austausch und eine gemeinsame Weiterentwicklung dieser Konzepte.

Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf!

5) Das perfekte Handwerkzeug für die Bundeswehr

Besonderheiten der Werkzeug-Sets für die Bundeswehr:

  1. 100 % praxistauglich (in Abstimmung mit den jeweiligen Instandsetzungseinheiten) – keine Füllartikel wie in Baumarkt-Koffern
  2. Extrem robust & langlebig – alles von Profimarken und nur das Beste vom Bestem von den verschiedenen deutschen Top-Werkzeugherstellern!
  3. Modular erweiterbar – für Elektrik, Kfz, Outdoor, etc.

Wir folgen bei der Zusammenstellung der modularen Werkzeugsets dem "Tuco-baut-einen-Revolver-zusammen"-Prinzip aus Zwei Glorreiche Halunken (in Englisch: The Good, The Bad and The Ugly).

Grobkonzept für eine Bestellliste

🧰 1. Basis-Handwerkzeug
Werkzeug Produktvorschlag Marke Ca. Preis (€)
Schraubendreher-Set Wiha SoftFinish 6-teilig (VDE optional) Wiha 35–50
Zangenset Knipex 3-teilig (Kombi, Seiten, Spitzzange) Knipex 60–80
Maul-Ringschlüsselset 8–22 mm, matt verchromt Gedore 15-teilg 80–100
Steckschlüsselsatz Hazet 853-1 Koffer, 1/4" + 1/2", 75-teilig Hazet 150–180
Bitset mit Halter Wera Kraftform Kompakt 60i/62i/65i Set Wera 45–60
Drehmomentschlüssel Stahlwille Manoskop 730N 40–200 Nm Stahlwille 180–220
🔧 2. Zusätzliche Tools
Werkzeug Produktvorschlag Marke Ca. Preis (€)
Cuttermesser Profi-Cutter L-1 Olfa 10–15
Maßband 5m Stabila BM40 W Stabila 10–15
Spannungsprüfer Wiha 110–250 V Wiha 5–10
Multimeter Voltcraft VC-135 Digital Voltcraft 25–35
Hammer (500g) Picard Schlosserhammer Picard 20–25

🎒 3. Transport & Aufbewahrung

Typ Produktvorschlag Marke Ca. Preis (€)
Werkzeugkoffer Alu B&W JET 3000 Werkzeugkoffer (leer) B&W 80–100
Werkzeug-Rolltasche Knipex „Robust 100“ Werkzeugtasche (leer) Knipex 60–80

Weitere optionale Module/Erweiterung:

🔩 1. Kfz-/Fahrzeugtechnik-Modul

2. Elektrik-/Fernmeldemodul

🌲 3. Outdoor-/Survival-/Pioniermodul

📡 4. Kommunikation / Feldtechnik (das Nerd-Modul)

🛠️ 5. Drohnen-Werkzeug-Modul

etc.

Kontakt PER EMAIL ZU "Produktideen für Bundeswehr"

Falls noch andere herstellende Unternehmen Produktideen für die Bundeswehr haben sollten, nehmen wir diese gerne hier auf. Einfach uns per Email kontaktieren: info@dede-industrieausstattung.de

 

Wie kann man Produktideen und Verbesserungsvorschläge bei der Bundeswehr einreichen

Wenn Sie innovative Produktideen für die Bundeswehr haben und nach geeigneten Entwicklungspartnern suchen, gibt es mehrere Anlaufstellen innerhalb der Bundeswehr, die sich mit der Bewertung und Umsetzung solcher Vorschläge befassen.

1. Konzeptentwicklung und Experimentierung (CD&E): Das CD&E-Verfahren dient dazu, Innovationspotenziale frühzeitig zu identifizieren und ihre Relevanz für die Bundeswehr zu bewerten. Ideen können aus verschiedenen Bereichen stammen, einschließlich der Industrie und Forschung. Für die Einreichung eines Vorschlags ist ein formaler Antrag erforderlich. Das entsprechende Formular sowie weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Bundeswehr-Website. Ihre Vorschläge werden von der Abteilung T 1.6 des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) entgegengenommen und bearbeitet. Die Kontaktadresse lautet:BundeswehrBundeswehr+4bescha.bund.de+4Bundeswehr+4

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Abteilung T 1.6 Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 56073 Koblenz

2. Cyber Innovation Hub der Bundeswehr (CIHBw): Der Cyber Innovation Hub fungiert als Schnittstelle zwischen der Bundeswehr und der Startup-Szene und fördert digitale Innovationen. Obwohl der Fokus auf digitalen Lösungen liegt, kann der CIHBw bei der Vernetzung mit relevanten Partnern behilflich sein. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des CIHBw.

3. Planungsamt der Bundeswehr – Innovationsmanagement: Das Innovationsmanagement im Planungsamt der Bundeswehr koordiniert Innovationsaktivitäten und entwickelt Strategien zur Integration neuer Technologien. Für weitere Informationen können Sie die entsprechende Seite auf der Bundeswehr-Website besuchen.

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung von Produktideen formalen Verfahren unterliegt und eine detaillierte Darstellung Ihrer Konzepte erfordert. Es ist ratsam, vorab Kontakt mit den genannten Stellen aufzunehmen, um spezifische Anforderungen und den weiteren Ablauf zu klären.

Wie kann man KAIZAN bzw. den KVP bei der Bundeswehr einführen?

Kontinuierliche Verbesserung (KAIZEN) kann als systematischer Ansatz in der Bundeswehr implementiert werden, um Prozesse zu optimieren, Effizienz zu steigern und die Einsatzbereitschaft zu verbessern. Hier einige Ansätze, wie KAIZEN auf die Bundeswehr angewendet werden kann:

1. Identifikation und Standardisierung von Prozessen
Durch die detaillierte Analyse von Arbeitsabläufen – beispielsweise in der Logistik, Instandhaltung oder Einsatzplanung – lassen sich Verbesserungspotenziale identifizieren. Nach der Analyse werden Best Practices standardisiert, sodass alle Einheiten von optimierten Prozessen profitieren. Dies führt zu einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steigerung der Effizienz.

2. Einbindung aller Mitarbeitenden
KAIZEN lebt von der aktiven Mitwirkung der gesamten Organisation. In der Bundeswehr bedeutet dies, dass nicht nur die Führungsebene, sondern auch die Soldaten und technischen Fachkräfte in den Verbesserungsprozess eingebunden werden. Regelmäßige Feedbackrunden, Workshops und Ideenwettbewerbe fördern die Beteiligung und tragen zur Schaffung eines kontinuierlichen Verbesserungsumfelds bei.

3. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung
Ein wesentlicher Bestandteil von KAIZEN ist die ständige Überprüfung der umgesetzten Maßnahmen. Durch regelmäßige Audits und die Analyse von Leistungskennzahlen können Anpassungen vorgenommen werden, um auf veränderte Einsatzbedingungen und technologische Entwicklungen zu reagieren. Dies stärkt die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der Bundeswehr.

4. Förderung einer innovationsfreundlichen Kultur
Die Implementierung von KAIZEN erfordert auch eine Kultur des Lernens und der offenen Kommunikation. Eine positive Fehlerkultur und der respektvolle Umgang mit Kritik ermöglichen es, Verbesserungsvorschläge ohne Angst vor negativen Konsequenzen einzubringen. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem Innovation und Anpassungsfähigkeit im Alltag verankert sind.

5. Einsatz von digitalen Tools
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien können den KAIZEN-Prozess unterstützen. Digitale Dashboards zur Überwachung von Kennzahlen, Apps für Feedback und Ideenmanagement sowie automatisierte Analysen helfen dabei, den Verbesserungsprozess transparenter und effizienter zu gestalten.

Durch die konsequente Anwendung von KAIZEN kann die Bundeswehr ihre internen Abläufe stetig optimieren, Kosten senken und die operative Einsatzfähigkeit erhöhen – ein klarer Wettbewerbsvorteil in einer sich schnell verändernden sicherheitspolitischen Landschaft.

Diese Ansätze können als Grundlage für die Implementierung eines umfassenden Verbesserungsprogramms in der Bundeswehr dienen und zur langfristigen Modernisierung beitragen.

Praktische Beispiele für kontinuierliche Verbesserungsmöglichkeiten in der Bundeswehr

Kontinuierliche Verbesserung (KAIZEN / KVP) und Lean Managemetn gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, da der Unternehmensgründer in der Automobilzuliefererindustrie die Wirksamkeit dieser Konzepte früher selber erleben konnte.

Hier einige konkrete Beispiele, wie der Kaizen-Ansatz in der Bundeswehr praktisch umgesetzt werden kann:

  • Wartungs- und Instandhaltungsprozesse:
    Einführung regelmäßiger Kaizen-Workshops, bei denen Techniker und Soldaten gemeinsam Störungsursachen analysieren, Verbesserungsvorschläge sammeln und standardisierte Abläufe zur schnelleren Instandsetzung von Fahrzeugen oder Ausrüstung entwickeln.

  • Logistik und Materialversorgung:
    Einrichtung eines Ideenmanagement-Systems in der Logistik, um kontinuierlich Prozesse zur Materialbeschaffung, Lagerhaltung und Verteilung zu optimieren – etwa durch kürzere Bestellzyklen, bessere Abstimmung der Lieferketten und Einsatz digitaler Dashboards.

  • Einsatz- und Übungsvorbereitung:
    Nutzung von täglichen Briefings (Stand-up Meetings) und Debriefings nach Übungen, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Dabei werden Lessons Learned systematisch dokumentiert und in zukünftige Trainingsszenarien integriert.

  • Ausbildungsprozesse:
    Implementierung von kontinuierlichen Feedback-Schleifen in der Ausbildung, um Lehrmethoden, Schulungsinhalte und -materialien regelmäßig an aktuelle Einsatzbedingungen und technologische Neuerungen anzupassen.

  • Optimierung von Sicherheitsausrüstung:
    Einbindung von Rückmeldungen aus dem operativen Einsatz so weiterzuentwickeln, dass sie den tatsächlichen Anforderungen vor Ort noch besser entsprechen. Hier können iterative Tests und kleine Anpassungen über kurze Zyklen hinweg große Wirkung erzielen.

Diese Beispiele zeigen, dass der Kaizen-Ansatz – durch die Einbindung aller Beteiligten, regelmäßige Reflexion und stetige kleine Verbesserungen – dazu beitragen kann, Abläufe, Qualität und Einsatzfähigkeit in der Bundeswehr kontinuierlich zu steigern.